Archäologie
Die Griechen, Phönizier und Römer und später die Gutsbesitzer aus dem Mittelalter, hatten unseren Küstenabschnitt und das dahinterliegenden Innland, zum wichtigen Besiedlungsgebiet auserkoren. Ein Besuch auf der Tempelanlage in Paestum oder zu den Ausgrabungen von Velia wird Jedermann in eine vergangene Epoche zurückversetzen, die zugleich auch Teil eines Jeden von uns ist. Der mittelalterliche Ort S. Severino, der sich nur wenige Autominuten von Marina di Camerota aus entfernt befindet, verzaubert mit seiner besonderen Atmosphäre und seiner Lage in einem atemberaubenden Szenario.
Aber fast jeder kleine Ort, der besucht wird, wird aus architektonischer Sicht interessant sein.
Handwerk
Der Legende nach, soll Palinuro, der Steuermann des Aeneas, sich unsterblich in Kamaratòn, einem Mädchen, wunderschön wie eine Göttin, aber mit einem Herzen wie aus Stein verliebt haben, die nichts von seiner Liebe wissen wollte. Verzweifelt soll der junge Mann dem Abbild von Kamaratòn bis auf den Meeresgrund gefolgt sein und hat damit seinen Namen dem Kap Palinuro gegeben.
Das Mädchen hingegen wurde zur Strafe von Venus in einen tristen Felsen verwandelt, dem Felsen, auf dem Camerota thront.
Camerota ist voller „Perlen“ unserer Kultur. Von absolut originellen architektonischen Strukturen bis hin zum Esel, der das Brennholz auf seinem Rücken transportiert, ist alles vorhanden: Traditionelle Küche, Tonverarbeitung nach antiker Vorgehensweise, Verarbeitung von Olivenbaum- und Johannisbrotbaumholz zu Skulpturen, Korbflechterei, Offenheit und Gastfreundschaft.




